Zumeist ist der Querbogen auf einen Luftgewehrschaft aufgebaut. Gezielt wird ähnlich wie beim Gewehrschießen durch ein Diopter und ein Ringkorn, wobei eine kleine Wasserwaage hilft, die Armbrust immer in der gleichen Lage zu halten. Ist der Bogen (zumeist aus Karbon gefertigt) gespannt, legt man einen Pfeil auf eine Schiene, und mit dem Abdrücken löst sich die Bogenspannung und lässt den Pfeil (auch Bolzen genannt) ins Ziel fliegen. Hinter der Zielscheibe befindet sich ein Bleistück, in dem der Pfeil stecken bleibt und dann vom Schützen für den nächsten Schuss wieder herausgedreht wird.
Erlaubt sind alle Armbrüste mit einer maximalen Visierlänge von 720mm, einem Gesamtgewicht bis zu 6,75kg und einer Sehnenlänge von maximal 608mm. Der Bogen darf aus Stahl oder Kohle- beziehungsweise Glasfaser, die Sehne aus gebündelten Stahldrähten oder Textilfasern gefertigt sein. Der Bolzen wird in einer Stahlbahn mit Schlitten geführt und darf aus beliebigem Material mit einem Zylinder aus Stahl mit ungebrochenen Kanten und einem Zylinderdurchmesser von 4,5mm sowie einer Zylinderlänge von 11mm gefertigt sein.
Die verwendeten Scheiben sind bei den 10m-Wettbewerben die gleichen, welche auch beim Luftgewehr verwendet werden. Der Durchmesser der Zehn beträgt 0,5mm.
Hier wird ausschließlich im freistehenden Anschlag geschossen.

Mit Eintritt in die Altersklasse III (ab 51 Jahre) besteht die Möglichkeit, an den Auflagedisziplinen innerhalb der sogenannten Seniorenklassen teilzunehmen. Geschossen wird entweder stehend oder sitzend, wobei in beiden Fällen das Gewehr auf eine Stütze aufgelegt werden darf. Aufgrund der hohen Ergebnis- und Leistungsdichte wird diese Disziplin bei Meisterschaften generell nur in Zehntelringen gewertet.

 

 

Lichtgewehre und -pistolen bieten den Sportschützen eine moderne Kontrollmöglichkeit der Schießleistung.
Beim Lichtschießen wird ein Lichtpunkt (z.B. Laserstrahl oder Infrarotstrahl) auf eine lichtempfindliche Zielscheibe geschickt. Beim Präzisionsschießen auf ein Ziel, das 10m vom Schützen entfernt ist, ermöglicht die Verbindung der Zielscheibe mit einem Computer oder Laptop mit entsprechender Software eine direkte und präzise Auswertung.
Lichtgewehre und -pistolen sind keine Waffen und Schusswaffen im Sinne des Waffengesetzes. Waffenrechtliche Regelungen finden daher keine Anwendung.
Es gelten auch keine Altersgrenzen, so dass bereits vor dem zwölften Lebensjahr mit diesen Geräten trainiert werden kann. Interessierten Jugendlichen bietet sich hiermit die Möglichkeit, in den Schießsport hineinzuschnuppern.

Für den sportlichen Bereich sind Luftpistolen mit einer maximalen Mündungsenergie von 7,5 Joule und einem Kaliber von 4,5mm zugelassen. Das Abzugsgewicht beträgt mindestens 500g, das Gewicht der Pistole maximal 1.500g. Spezielle Schießkleidung ist nicht gestattet.
Die Waffe wird in der Regel mit nur einer Hand am ausgestreckten Arm gehalten, gezielt wird über Kimme und Korn. Nur mit einem hohen Maß an Konzentration und spezieller Kraftausdauer sowie Koordination gelingt es, das mindestens 500g betragende Abzugsgewicht so zu überwinden, dass der Schuss genau im richtigen Moment ausgelöst wird.
Das Ziel ist 10m vom Schützen entfernt, die Zehn ist lediglich 11,5mm im Durchmesser groß. Wettkampfschüsse werden in vollen Ringen gewertet.
Das Schießen mit Luftpistolen ist ab 12 Jahren (mit elterlichem Einverständnis) erlaubt. Aber auch jüngere Kinder können schon aktiv werden. Für diese sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen, welche das Waffengesetz regelt.


Für den sportlichen Bereich sind Luftgewehre mit einer maximalen Mündungsenergie von 7,5 Joule und einem Kaliber von 4,5mm zugelassen. Das Maximalgewicht beläuft sich über alle Klassen und Unterdisziplinen auf 5.500g. Spezielle Schießkleidung, i.d.R. Schuhe, Hose, Jacke und Handschuh für die Stützhand, ist gestattet.
Gezielt wird mit Hilfe eines Diopters und eines Ringkorns. Sobald sich "das Schwarze" in der Mitte des Ringkorns befindet, kann der Schuss gelöst werden, und man schießt eine Zehn. Es erfordert ein hohes Maß an Konzentration und Körperbeherrschung. Neben einer ruhigen Hand und innerer Ruhe wird auch eine gute allgemeine Kondition benötigt, um seinen Körper unter Kontrolle halten zu können.
Das Ziel ist 10m vom Schützen entfernt, die Zehn ist lediglich 0,5mm im Durchmesser groß. Es ist also höchste Präzision erforderlich, bei minimaler Fehlertoleranz.
Das Schießen mit Luftgewehren und Luftpistolen ist ab 12 Jahren (mit elterlichem Einverständnis) erlaubt. Aber auch jüngere Kinder können schon aktiv werden. Für diese sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen, welche das Waffengesetz regelt.

Mit Eintritt in die Altersklasse III (ab 51 Jahre) besteht die Möglichkeit, an den Auflagedisziplinen innerhalb der sogenannten Seniorenklassen teilzunehmen. Geschossen wird entweder stehend oder sitzend, wobei in beiden Fällen die Pistole auf eine Stütze aufgelegt werden darf.  Aufgrund der hohen Ergebnis- und Leistungsdichte wird diese Disziplin bei Meisterschaften generell nur in Zehntelringen gewertet.